Der Sand in der Rheinebene ist kalkhaltig, da das Material, das der Rhein ablagert, vorwiegend aus den nördlichen Kalkalpen stammt.
Als der Rhein nach der Rheinbegradigung von Tulla aber nicht mehr mäanderte, gab es bald kaum mehr offene Kiesflächen
und deshalb wurde auch kein neuer Sand mehr auf die Sandflächen geweht. Der Regen wäscht den Kalk aus den oberen Schichten aus,
und über die Jahrzehnte versauern die Biotope an der Oberfläche, sodass sich schon aus diesem Grund die Pflanzengesellschaften
mit der Zeit ändern können.
Die meisten der bisher gezeigten Binnendünenspezialisten bevorzugen kalk- oder zumindest basenreichen Sand,
aber Hasenklee Trifolium arvense und Berg-Sandglöckchen Jasione montana wachsen auf oberflächlich entkalktem Sand mit saurer Reaktion.
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